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Berühmte Amazonen I
Aedon - man weiß nicht viel von ihr, nur dass dieser Name soviel wie "Nachtigall" bedeutet.
Aete - Die Mächtige, oder die Adlerin/ der Adler
Aganippe - (Der Traum, der voller Gnade tötet") Eine Kriegerin, zugleich aber auch eine Priesterin der Artemis. Artemis ist nicht nur Göttin der Jagd, sondern auch die heilige Jägerin der Seelen.
Agemede - (die Listige, die Trickreiche) - Sie gründete der Sage nach die gleichnamige Amazonen-Stadt auf der Insel Lesbos.
Agave - (Die Hochgeborene) wurde auf einem Hügel gefunden, auf dem Griechen unerwünschte Kinder aussetzten. Der Legende nach, gingen Priesterinnen der Athene und der Artemis diese Hügel ab, um ausgesetzte Mädchen zu retten. Die Knaben wurden von anderen Göttern und ihren Dienern/innen abgefischt. Nun fand man Agave, besonders kunstvoll gewickelt, aber alle Familieninsignien waren von der Klamottage entfernt. Niemand wußte, woher sie kam. Die Priesterinnen gingen deshalb von einer Fürstentochter aus...
Akantha - (die große Blume, aber auch Brennende Sonne) Sie ist eine Amazone und Priesterin der Athene.
Alkippe - (die Macht/Kraft des Pferdes) Sie war eine derjenigen, von denen bekannt ist, dass sie strikt im Zölibat lebte. Sie konzentrierte sich voll auf die Kriegskünste und das Schamanentum.
Alkyone - (die Herrin, die die Unwetter/Stürme fernhält) ist die Tochter der Archippe und gilt als der Kriegs- und Schifffahrts-Aspekt der Aphrodite. Sie ist die Schwester der Pleiade Taygete.
Alexiares - (die zweite Silbe Ares deutet es an: Sie ist die "die vom Krieg fortführt, ihn beendet". Eine Amazonenkriegerin und Enkelin der Hera. Sie beherrscht Winde und Stürme.
Anymone - (der Verteidiger ohne Fehl und Tadel) Zwei Amazonen des Namens sind heute bekannt. Die eine kämpfte für Orithia, Die andere war eine Kriegerin aus Lybien, die ihren Stamm gerettet hat, in dem sie in der Wüste Wasser aus einem Stein hervorzauberte.
Anaea - "Die Aufsteigende, die steigende Mondin/Sonne?) ist nicht nur eine Kriegerin, sondern auch eine Göttin, die im direkten Umfeld der Athene zu finden ist. Sie kommt aus dem Norden der Türkei, wo sie eine eigene Stadt gründete. Auch auf Samos hinterließ sie städtebauerische Spuren und gründete gegenüber Heras heiliger Stadt eine eigene Siedlung in Karia. Ihr Grab galt lange als Wallfahrtsort
Anaxilea - (die königliche Löwin) kämpfte mit einem besonderen Wappen auf ihrem Schild. Es war eine weiße Taube, im griechischen auch Symbol der Athene. Aber: die weiße Taube war in anderen Regionen wiederum Symbol der Astarte und die wiederum bringt man bekanntlich mit dem weiblichen Aspekt des alten Jehova in Verbindung.
Androdameia - (kämpft wie ein Mann - Sieger über Männer) Noch eine Kriegerkönigin der nordtürkischen Amazonen. Im Zweikampf plättete sie problemlos Helden und Generale der Griechen ein. Sie lebte zur Zeit der Dorischen Kriege. Eine andere Androdameia taucht in den Annalen der griechischen Kriegen der Stadtstaaten auf.
Andromache - (die Kriegerin der Götter) Sie ist vielleicht die wichtigste der nordtürkischen Herrscherinnen. Man(n) fürchtete ihre Tapferkeit und es geht die Geschichte, dass sie nie einen Zweikampf verloren hat... gegen keinen Mann. Sie beherrschte ihre Gegner über Glaukopis (die Eule, Symbol der Weisheit und Strategie Athenes) und Iphito (der Schild und seine Stärke). Sie lebte zur Zeit des ersten dorischen Krieges und wurde berühmt wegen ihrer gnadenlosen Kämpfe gegen Piraten. Sie vereinigte die Amazonen der Thermodontine-Region mit denen der libyischen Stämme und schlug die Griechen in mehreren Schlachten vernichtend. Ihr zur Seite stand ein Rat, manche betrachten es auch als Garde, der sich ähnlich wie Artus Tafelrunde verhielt. Natürlich bestand er allein aus Kriegerinnen: Ainippe (Tanzendes Pferd), Alkaia (Die Mächtige, die mit Haupt und Haut eines Stieres bekleidet war),
Alkione (die Macht der Weisheit, sie war die Tochter von Nikippe), Anaximache (die Königin der Krieger, eine Flüchtige aus Phrygien und eine der besten Bogenschützinnen überhaupt), Andromeda (Herrin der Männer), Antimache (Gegner der Krieger), Areximache (die einmalige Kriegerin), Barkida (die im Zorn unberechenbare), Kydoime (die Einmalige), Lykopis (die Werwölfin), Okypous (die Leichtfüßige), Pisto (die Vertrauenswürdige), Scyleia (die
Sprunggewaltige), Telepyleia (die Seefahrerin), Tesipyle (die schnelle Seglerin), Toxaris (die Bogenschützin), Toxophile (Vergifteter Pfeil). Wer genau mitliest, weiß, dass sich hier ein den Zeiten entsprechend einmaliger und vielseitiger Rat getroffen hatte. Andromache selbst kämpfte übrigens immer mit offenem Haar, damit niemand sie mit ihren Kriegerinnen verwechseln konnte.
Antianara oder Antianeira - (Gegen die See) Nicht nur ihr Name weist darauf hin, das Amazonen auch als Seeleute ihren Mann standen. Für Homer war Antaneira die Amazone schlechthin (vielleicht kannte er sie persönlich?) und ihr Name wurde in der Überlieferung zum Herrschertitel für Amazonenköniginnen.
Antileon - (die gegen Löwen kämpft oder "kühn wie ein Löwe") ist immerhin ein Hinweis darauf, dass auch den Ägyptern die Amazonen gewisse Probleme bereiteten. Dem Vernehmen nach kam sie aus Ägypten, entweder als Einwanderin oder als Flüchtling in die Nordtürkei. Sie war am dritten dorischen Krieg beteiligt.
Antioche - (die Stürmerin der Städte) gründete selbst einige Orte in Kleinasien und vor allem in Phygrien. Von ihr ist sogar ein Kriegswappen bekannt: der Zentaur.
Antiope - (die den Mond erstürmt) ist eine schillernde Gestalt, die sowohl dem Volk der Amazonen, als auch den Halbgöttern und den Göttern zugerechnet wird. Besonders in Theben streiten sich die Gelehrten: Dort war sie Kriegsgöttin und zweiter Aspekt einer Triade der Kriegs-Mondgöttin. Bei Neumond wanderte sie in die Unterwelt, um nach den Tagen mit der ersten Sichel zurückzukehren und die Wiedergeburt der Stadt zu garantieren. Dafür wurde unter anderem ein Stier geopfert. Theben galt als eine Metropole der Amazonen, ihre Königin als irdische Verkörperung von Circe/Dirke, und später dann der Antiope. Offenbar wurden am ersten Tag des neuen steigenden Mondes auch Kampfspiele inszeniert, bei denen vor allem männliche Kriegsgefangene wenig Spaß hatten. Königin Antiope selbst wurde von Piraten gefangen gesetzt und nach Athen verschleppt. Um dort den Begierden des Königs zu entgehen, ließ sie sich von Mopadia töten. Neben der Königin gab es noch eine Kriegsprinzessin und eine berühmte Bogenschützin mit dem Namen Antiope.
Apollonia - (das alles überstrahlende Licht, Hüterin des Apfels) kennenSagen-Freunde auch/eher unter dem Namen Cyrene. Sie stammt aus Thrakien, Milos, Regionen in denen das Matriachat mit am längsten währte. Nach ihr wurde scheinbar auch eine Stadt am Schwarzen Meer benannt.
Apriate - (ohne Hass, Bitterkeit) ist eine der legendären Heldinnen von Lesbos. Es ist auch der Name einer Meeresgöttin....
Areto - (Die Unaussprechliche, die geschickt Leitende) - Eine Gefährtin der Pantariste, die die Griechen im zweiten dorischen Krieg in einem
überraschenden Angriff vernichtend schlug. Areto war auch eine Göttin der Gerechtigkeit und hatte deshalb die Schlange als Wahrzeichen. Als Mentorin brachte sie die Kultur und Entwicklung der Stadt Herakleia voran. Die Amazone Areto war außerdem die Mutter der Nausicaa.
Arsippe - (das herrschende Pferd) oder als Aristippe (Bestes aller Pferde). Sie wird im Zusammenhang mit den Amazonen aus Scythia genannt und soll die Fledermaus als Kampfwappen gehabt haben. Sie und ihre Priesterinnen lagen in einem Dauerkrieg mit den Anhängern des Dyonisos und wurden von ihnen aus Orchomenos vertrieben. Der ekstatische Dyonisos-Kult und die Religionen der Mond-Göttinen und Nacht-Göttinnen waren in ihren Riten oft ähnlich und direkte Konkurrenten. Hier haben wir erste, ernsthafte Hinweise auf den Krieg zwischen den herrschenden Göttinnen und den nachstrebenden, männlichen Gottheiten. Das Arsippe als Anhängerin der nächtlichen Gottheiten die Fledermaus als Symbol wählte, darf niemanden wundern. Obendrein galt sie als Spezialistin für nächtliche Angriffe.
Astronoe - (die Gutgelaunte, der begnadete Geist, oder die die Sterne kennt) war Hohepriesterin der Artemis und verband sie mit der phönizischen Gottheit Cybele.
Auochthe - (die sich selbst erzeugte) Tochter der Andromeda
Barkida - (Verletzend in ihrem Zorn) war eine Stadtwache in der Regierungszeit der Hippolyta
Berekynthia oder auch Berekunthia - (die springende Göttin in den Bergen, oder Botin der Weisheit) hieß mindestens eine Königin der Amazonenvölker
Callisto - besteht heute aus Eis und umkreist in einer Entfernung von knapp 1.883.000 km den Jupiter. Jedenfalls als Himmelskörper und Mond. Die Callisto der griechischen Mythologie war eine Nymphe, (oder die Tochter von Lycaon). Und da haben wir unser Amazonenelement, denn Callisto wird mit Artemis, der Göttin der Jagd, in Verbindung gebracht. Callisto hielt die Tugenden der Artemis-Anhängerinnen hoch: sie war Jungfrau und lebte alle Ideale der Gottheit so intensiv, dass sie schnell eine von Artemis Favoritinnen wurde. In dem Schwarm von Mädchen, der Artemis umgab, fiel sie dennoch Zeus auf, der sich sofort daran machte, die Dame zu besitzen. Er verwandelte sich in Artemis, tauchte bei Callisto auf, und als die ihre Rüstung ablegte, war es auch schon geschehen. Nun, Callisto wurde schwanger und versuchte dies vor Artemis zu verbergen. Vergeblich, natürlich. Die Göttin verbannte sie aus ihrem Gefolge. Die eifersüchtige Hera schnappte sich die Schwangere, schleuderte sie hinab zur Erde und verwandelte die junge Mutter in eine Bärin. Hermes, wie immer mit den Leidenden, griff sich wiederum den neugeborenen Jungen und brachte ihn zu seiner Mutter, Maia, die den Knaben fürsorglich groß zog. Er wurde Arcas (der Bär) genannt. Ob Callisto nun von Artemis selbst oder von ihrem eigenen Sohn gejagt und bedroht wurde, weiß man nicht genau. Aber in jedem Fall griff Zeus in diesen gefährlichen Augenblicken - trotz Heras Zorn - ein und nahm sich seines Opfers an. Er setzte Callisto an den Himmel, wo sie heute noch als Sternbild des Großen Bären zu sehen ist. Später kam Arcas hinzu: als kleiner Bär. Übrigens: Lycaon gilt seinerseits als Vorbild des Werwolfs. Er wurde einst in einen Wolf verwandelt und sollte Zeus menschliches Fleisch unterjubeln... Vielen wird Callisto nun aber auch als Gegnerin der unglaublichen Fernseh-Amazone Xena ein Begriff sein. In einer unglaublichen Art von Hudson Leick (Foto) dargestellt. Ja, Harfner outet sich an dieser Stelle als kleiner Hudson-Fan, denn dieses Lachen - so kurz vor dem Angriff (oder bei anderen Gelegenheiten) - ist einmalig. Natürlich haben Xena und Co. keinen Anspruch auf historische oder mythologische Fakten. Sie erheben ihn auch gar nicht, im Gegenteil. Dieser mythische Historiencocktail ist dergestalt quirlig-amüsant, dass Harfner den Mitwirkenden und Macher Ted Raimi an dieser Stelle noch einmal danken möchte. Und Hudson natürlich. Ich wünsche ihr einen Spin-Off, sie hätte es verdient. Und wer nicht weiß, wie er sich eine Amazone vorstellen soll: Schaut euch die Callisto samt Xena und Co. an. Spätestens dann werdet ihr etwas ahnen...
Camilla - (drollige Bedeutungen: der kleine Kamm, die Feurige oder das Fass ohne Boden) eine Amazone, die in den latinischen Kriegen in den Reihen der Volsker gegen die Leute des Aeneas antrat, wenn auch nur widerwillig und als einzige ohne Hinterlist. Angeblich wurde sie von einer Dämonin (bitte nicht mit dem christlichen Dämon, sondern mit Naturgeist gleich setzen) geboren und gesäugt. Durch diese Spezial-Nahrung wurde aus dem Mädchen eine exzellene Läuferin, Jägerin und Kriegerin. Sie kämpfte stets barbusig und mit offenen Haaren, wie es eigentlich nur die Amazonenköniginnen riskierten. Wir kennen auch einige Namen ihrer Mitstreiterinnen: Larina, Tulla, Tapeia und Opis. Dies sind gleichzeitig die Namen alter Volsker-Göttinnen, die im Zuge des Machtwechsels im Pantheon abgewertet wurden.
Celaeno - (die Finstere oder Todesschrei) war die Kollegin und Kampfgefährtin von Eurybia und Phoebe. Als Jägerinnen waren sie unübertroffen und im Kampf bevorzugten sie Speere und Lanzen.
Chalciope oder Chalaiope - (das eherne Gesicht) kämpfte ebenfalls im zweiten dorischen Krieg und und sammelte dort Helme der geschlagenen Griechen.
Chrysippe - (das goldene Pferd) war eine schlichte, aber erfolgreiche Kriegerin.Ihre Tochter hieß Helena und wird in einigen Sagen mit der spartanischen Helena aus der Ilias in Verbindung gebracht. Ob sie es war? Immerhin galten die Spartaner als die Krieger Griechenlands.
Cyrene - (die das Zaumzeug einmalig Beherrschende, die mit der Axt Haare spaltet oder: deren Haar zu Äxten wird) wurde nach einer Sonnengöttin benannt. Cyrene hatte drei leibliche Schwestern: Alkaia (die Mächtige) , Themisto (das Orakel) und Astygeniea (die Mutter der Königinnen), mit denen sie den lybischen Stamm der Amazonen begründete. Diese Gruppe lebte später in einer Mittelmeerstadt an der Küste Nordafrikas, die nach Cyrene
benannt wurde und taucht in den Sagen auch als "die Sirenen" auf. Ein Hinweis auf die hohe musische Kunst der Amazonenstämme. Sie war natürlich Teil der Riten zur Verehrung der Göttin. Dabei traten die Amazonenpriesterinnen durchaus wie Meerjungfrauen an die Küste und baten die Göttin durch wunderschönen Gesang um gute Beute aus dem Meer. Die spielende Combo bestand aus dem klassischen Trio: Lyra, Flöte und Gesang und trat beim Anblick lohnender Beute halb- bis ganz nackt auf. Dass diesen "Lockrufen" der vermeintlich willigen Weiblichkeit dann sehr oft männliche Schiffsbesatzungen Folge leisteten und "strandeten", wurde von den in guter Deckung lauernden Amazonentruppen als Gabe der Göttin hingenommen. Die wenigen entkommenen Seefahrer berichten dann auch von Greueltaten und Greuelgeschöpfen, auf denen wiederum wahrscheinlich die Sage um die Harpyen beruhen dürfte. Von der Sonnengöttin Cyrene sagt man übrigens, dass sie gemeinsam mit in Bogen-Künsten versierten Nymphen in einem Kristall-Palast in der Nähe der Küste Afrikas residiert beruht. Den Sagen nach dürfen wir dann wiederum annehmen, dass es Kolonien dieser Amazonenstämme in Sizilien und an der italischen Küste gab. Vielleicht auch auf ein oder zwei kleineren Inseln. Doch zurück zu Cyrene: Sie galt als unglaubliche Schwertkämpferin und Expertin in Sachen Speer und Wurfspieß. Legenden berichten, dass sie die Fürsten potentieller Feinde einlud und dann einen Kampf auf Leben und Tod mit Löwen riskierte und immer gewann. Ohne Waffen, nur mit Muskelkraft. Diese kleinen Darbietungen überzeugten die Gäste von der Gefährlichkeit der Amazonen und hielt sie von Kriegen ab. Cyrene baute ein regelrechtes Handelsnetz auf und bescherte den Amazonen mit Kräutern, Rauschmitteln, Leder und
Piratenbeute einen für damalige Zeiten ungewöhnlichen Wohlstand. Ach, und hier noch ein paar Sirenen-Namen: Zu ihnen zählten die Töchter der Musene Melpomene und Terpsichore: Teles (Perfektion), Peisinoe (Verführung), Aglaope (Siegeslächeln), Raedne (die Strahlende), Thelxiopeia/Thelxiope (Schönstes Gesicht), Molpe (Melodie) An den italischen Küsten circten: Aglaopheme (die schöne Stimme), Leukosia (Weiße Göttin), Himeropa (die erwachende Schönheit), Parthenope (das unschuldige Gesicht), Peisinoe (Verführerin) oder Ligeia (die hohe Sangesstimme).
Doris - (die Mildtätige, die Gnädige) ist trotz ihres Namens nicht ohne. Doris bezieht sich auch auf die große Göttin der Dorer. Dennoch zählte sie zu den griechischen Amazonen und bewährte sich als Speer-Spezialistin...
Egee - deren Name heute nicht übersetzt werden kann. Sie ist eine libyische Amazonenkönigin und führte eine Armee von Libyen bis nach Kleinasien um am Kampf um Troja teilzunehmen. Unterwegs vertrimmten sie und ihre Truppen einen arabischen Anrainerstaat nach dem nächsten, wahrscheinlich auch die
Israeliten. Das Unglaubliche: Sie nahm an der Schlacht teil, töteten zahllose Feinde und zogen dann unbehelligt von den gewarnten Griechen wieder heim. Im Lager mit der Verbündeten kam es allerdings zu gefährlichen Krisen, weil sich die Amazonen keinesfalls unter männliches Kommando stellen wollten. Dank Egee wissen wir, dass die Amazonen-Nation eine Konförderation darstellte, zu der wahrscheinlich Troja selbst auch gehörte. Der Hilferuf der Stadt wurde zumindest von den matriachaischen Verbündeten fast ausnahmslos erhört und es wurde Entsatz geschickt, obwohl sich das Matriachat z.B. in Troja bereits zumindest unter starkem Druck und auf dem Rückzug befand.
Eumache - (gute Kämpferin) ist eine Kriegerin aus den griechischen Kriegen. Die geübte Bogenschützin griff zum Kriegsstein, wenn sie ihre Pfeile
verbraucht hatte. Eine nicht gerade alltägliche Waffe, die sie allerdings - wie wir aus der Herkules-Sage wissen - hervorragend zu nutzen wusste.
Hippo - (Pferd) war eine Anführerin unter anderen. Sie zog mit den Stämmen quer durch Klein-Asien bis zum Ägäischen Meer, wo die Damen dann Ephesus, Smyrna und Mykene gründeten. Zu den anderen Führerinnen dieser Gruppe zählten Marpesia und Lampedo, sowie Molpia, eine Hohe-Priesterin der Artemis. Diese fiedele Bande machte sich auch auf, um eine trojanische Renegaten-Truppe zu zertrümmern, als Troja kurzfristig den Amazonen-Bund verließ. Doch ihre Wege müssen sie auch in den Norden geführt haben, aus dem sie Buchen mitbrachten. Diese Buchen, die eigentlich nicht so weit im Süden wachsen, wurden zum Wahrzeichen der Artemis von Ephesus.
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